InterPoker [englisch,
verwandt mit deutsch Pochen]
das und der, internationales
Kartenglücksspiel amerikanischer
Herkunft zwischen mindestens
zwei Pokerspielern mit 52
französischen Karten; zahlreiche
Spielarten. Es kommt beim Poker
nicht nur auf eine günstige
Kartenverteilung, sondern v. a.
auf die Fähigkeit des »Bluffens«
an. Poker unterscheidet sich
von den meisten Spielen dadurch,
daß es nicht durch
scharfsinniges Kombinieren und
geistige Leistung zu gewinnen
ist, sondern durch eiskalte
Kalkulation und
Durchhaltevermögen. Auch muß man
Poker um Geld spielen. Spiele um
wertlose Chips oder Stäbchen
verlieren schnell ihren Reiz, da
der Verlustgedanke fehlt. Es
kann einem Spieler ja egal sein,
wieviel er davon ausgibt. Gerade
deshalb sollte man sich intensiv
mit den Regeln befassen und
diese vor dem Spiel auch genau
absprechen. Als Einheit
empfiehlt sich für den
Durchschnittsbürger das Zehnerl.
Pfennige haben einen zu hohen
wertlos Charakter und Spiele um
Zwickerl werden schnell teuer
und erschweren dem Einsteiger so
den Zugang zu diesem Spiel.
Weiterhin sollte man die
höchstmögliche Zuzahlung pro
Runde verbindlich festlegen.
Beim Poker können zwei bis acht
Personen teilnehmen. Richtig
Spaß macht es jedoch erst ab
vier. Gespielt wird mit einem
52er Blatt und je nach Variante
mit einem oder mehreren Jokern.
Nachdem der Grundeinsatz gezahlt
wurde, erhält jeder Spieler fünf
Karten. Beim Poker ist es üblich
alle Karten einzeln zu verteilen
und diese solange verdeckt auf
dem Tisch liegen zu lassen, bis
alle Spieler ihre Karten haben.
Der Geber legt die restlichen
Karten zu einem Stapel zusammen
und wartet auf die Tauschgesuche
der Mitspieler. Vorhand ist als
erstes dran. Er kann ein bis
vier Karten tauschen. Bei vier
erhält er die letzte allerdings
erst nachdem alle anderen
Spieler getauscht haben. Bei
einer kann er wählen, ob er sie
"auf Sehen" tauschen will oder
normal. Bei Sehen, hebt der
Geber eine Karte vom Stapel und
zeigt sie der ganzen Runde. Der
Spieler kann entscheiden, ob er
sie haben will. Sagt er nein,
bekommt er die nächste verdeckt.
So geht es weiter, bis jeder
einmal getauscht hat. Dann wird
geboten. Reih um erhöhen die
Spieler ihre Zuzahlung in den
Pott. Spieler A legt eine
Einheit zu. Spieler B muß nun
ebenfalls eine Einheit zulegen,
oder aufgeben. Dann hat er nur
seinen Grundeinsatz verloren. Er
kann aber auch weiter erhöhen,
indem er zwei Einheiten zuzahlt.
Erhöht kein Spieler mehr weiter,
wird "gesehen". Jeder legt also
seine Karten offen und der mit
der höchsten Kombination
gewinnt. Steigert einer solange
bis alle anderen aussteigen,
darf der den Pott einsacken ohne
sein Blatt zeigen zu müssen. Ein
Bluff fliegt also nicht auf.